Beispiele für eine nötige Optimierung, ermittelt durch die Datenanalyse:
Alle hier aufgezeigten Beispiele können so oder in ähnlicher Form bei jedem beliebigen Hersteller/Anlage auch durch Installations- oder Bedienerfehler auftreten. Dort bleiben diese jedoch aufgrund der Intransparenz unentdeckt. Das führt auf Dauer zu einem weniger effektiven Solarertrag, erhöhter Beanspruchung von Steuerung und Stellgliedern, sowie unnötigem Stromverbrauch. Eine Datenanalyse deckt alles auf. Mit leichten Korrekturen in der Softwareeinstellung, lassen sich fast alle hier aufgezeigten Punkte beheben. Bei anderen Herstellern müssen Sie auf die korrekte Funktion vertrauen, bei Solvis kann man sie beweisen.
Beispielübersicht:
1.Energieeinsparung sichtbar, vor und nach der Optimierung.
2. Solarpumpendrehzahleinstellung nicht gemäß Herstellervorgaben.
3. Solarertrag bei geschlossener Wollkendecke ab unter 40 Grad Kollektortemperatur.
4. Heizkreisregelungen vor und nach der Optimierung.
5. Ost-Westdachkollektoren nach der Optimierung.
6. Wärmepumpe: Sole-Temperaturspreizungsmessung.
1. Energieeinsparung nach der Optimierung sofort sichtbar:
Bei
vergleichbaren Außentemperaturen (schwarz) sind nach der Optimierung
(grün) gegenüber vor der Optimierung (rot) Einsparbeweise ohne
Komfortverzicht zu erkennen:
- Im Pufferspeicher wird jetzt eine niedriegere Temperatur bevorratet (S01 Differenz von oberen roten Temperaturlinie zur oberen grünen Temperaturlinie).
- Die Heizkreisvorlauftemperatur bleibt konstant geregelt, keine Temperaturspitzen nach oben oder unten (S12 rote Spitzen zwischen 30 bis 53 Grad, 4-5 mal täglich).
- Die Heizkreisvorlauftemperatur ist etwa gleich, kein Komfortverzicht !
- Der Brenneranforderung in der höchsten Leistungsstufe (rote Balken, obere Reihe) wird nur noch kurz angefordert (grüne Erhebung kurz nach 4:00 Uhr).
- Der Brenner taktet weniger, längere Laufzeit auf kleinster Leistungsstufe (grüner Balken unten). Geringere Abgastemperaturen, höherer Wirkungsgrad. Brennerlaufzeit-Großformat Gesamtansicht-Großformat

2. Solarpumpendrehzahl nicht gem. Vorgaben eingestellt
Aufgrund einer ungünstigen Solarpumpendrehzahleinstellung, welche nicht den Herstellervorgaben entspricht, erreicht der Kollektor z.B. am 25.12.2009 zwischen 14:15 Uhr und 15:30 Uhr über 70 Grad, die nicht in den Pufferspeicher abgeführt werden. Auswirkung: Weniger Solarertrag im Winter und bei leicht bewölkten Himmel. Eine kleine Softwareveränderung bringt Abhilfe. Großformat hier

3. Solarertrag ab unter 40 Grad Kollektortemperatur
Bei geschlossener Wolkendecke ist es möglich, einen permanenten Solarertrag schon unter 40 Grad Kollektortemperatur zu erzielen. In dieser Grafik ist erkennbar, dass die Solarpumpe auf kleinster Drehzahl bis 13:00 Uhr schon ab 35 Grad Solarvorlauftemperatur 5 Grad Delta T bei ca. 100 l/h im Pufferspeicher eingespeist werden. Vorraussetzung bei Modernisierung gem. Vorgaben: Gut gespülte Heizkreise und eine optimierte Softwareinstellung. Die Solarpumpe startet dann bis zu 2 Stunden früher. Großformat

4. Heizkreisregelungen im Vergleich:
Die links dargestellte Grafik zeigt die Regelung von 2 Heizkreisen einer nicht optimierten Anlage: HK1 Fußbodenheizung (grün), HK2 Radiatorenheizung (rot). Die senkrechten Balken (hellgrün/dunkelgrün) zeigen die überhöhte Aktivität der Stellglieder, die versuchen die Heizkreis-Temperatur konstant zu halten (rote zick-zack Linie). Mit leicht veränderten Softwareeinstellungen ist das zu beheben. Die 2 blauen oberen Linien zeigen eine zuvor erfolgte Energieeinspeisung durch einen Kaminofen, weshalb im dargestellten Zeitraum keine Brennernachheizung erforderlich ist.
Die rechte Grafik zeigt bei einer optimierten Anlage eine Heizkreisregelung, dessen Temperatur im Idealfall (rot) dann relativ konstant waagerecht verläuft. Die Stellglieder (grüne senkrechte Striche unten), zeigen nur wenige Aktivitäten, die länger als 1 Minute dauern. Die obere blaue Linie zeigt die Temperaturschwankung des Heizungspufferspeichers oben, was durch normale Brennernachheizung verursacht wird. Die Nachheizung wirkt sich auf die Vorlauftemperatur aus, und wird automatisch ausgeregelt.
Heizkreis vor Optimierung Heizkreis nach Optimierung

5. Solarleistungszuwachs in kW nach der Optimierung.
Bei dieser Ost-Westdachsolaranlage konnte durch die Optimierung gemeinsam mit empfohlenen Maßnahmen für den Installateur mehr als eine Solarleistungsverdoppeltung erzielt werden. Die Mehrleistung ist farblich grün gefüllt. Dargestellt ist der 25.04.2010 gegen den 09.05.2011 Großformat.

6. Wärmepumpe: Sole-Temperaturspreizungsmessung
Die Temperaturspreizung des Solevorlaufs, -rücklaufs muss innerhalb der vom Hersteller festgelegten Grenzen verlaufen, um eine punktuelle Auskühlung im Boden zu verhinden. Diese Prüfung gehört auch zu den Wartungsarbeiten des Installateurs.
Mit einer Datenanalyse ist eine Beurteilung der Soletemperturveränderung möglich und es können rechtzeitig nötige Gegenmaßnahmen erkannt, sowie die letzten 24 Monate ausgewertet werden. Großformat

letzte Aktualisierung: 07.07.11