Wie schon bei den Wartungen zuvor, mussten keine außerplanmäßigen Ersatzteile eingebaut werden.
Ganz im Gegenteil:
Es ist immer noch die Solarflüssigkeit der Erstbefüllung seit 08/2008 im System und erfüllt noch die erforderlichen Kriterien für den Frostschutz, sowie den pH-Wert und Verfärbung. Die Solarpumpenleistung ist unverändert gut.
Die in 2010 auf meinen Wunsch hin ersetzte Öl-Brennerdüse, da ich eine kleinere Brennerleistung 10kW wünschte, sieht nach 1000 Betriebsstunden seit 08/2010 aus, als wäre sie nur kurz in Betrieb gewesen, siehe Fotos im ungereinigten Zustand:
Die eine Zündelektrode zeigt nach rund 19.000 Brennerstarts in 3 Jahren leichten Verschleiß und ist im Herbst 2012 (ca. 25.000 Starts) erstmals fällig zum Erneuern.
Die Ausdehnungsgefäße (Membranspeicher) für Solarsystem und Pufferspeicher sind in Ordnung. Der für den Pufferspeicher musste lediglich von 0,9 bar auf 1.0 bar Gegendruck mit einer Luftpumpe aufgepumpt werden. Zuvor wurde der Wasserdruck am vom Pufferspeicher abgesperrten Membranspeicher abgelassen, was ca. 30 Liter Heizungswassser entspricht. Nach der Luftdruckkorrektur wurde der Wasserdruck auf 1,5 bar durch Frischwasser wieder aufgebaut. In den nächsten Tagen muss ich nur noch kurz den Pufferspeicher entlüften.
Der Zustand der Brennkammer enspricht optisch immer noch dem, wie in 2009 (Fotos unten).
Die 1. Jahreswartung am 24.09.09
Die Wartung wurde gemäß den Wartungsvorschriften durchgeführt. Der Zeitaufwand betrug ca. 2-3 Stunden.
Öl-Brennerwartung:
Es gibt nur Gutes zu berichten: Nach dem Ausbau des ca. 20kg schweren Brenners (inkl. Aller module wie Gebläase, Pumpe, Steuerung) war der Zugang zur Brennkammer (oben) und Abgaswärmetauschers (unten) frei.


Dank der Tankreinigung vor der Anlageninstallation 2008, des schwefelarmen Heizöls und korrekter Brennereinstellung, sind nur minimale Ablagerungen im Brennraum trocken und leicht abzubürsten.
Vor der Reinigung

Nach der Reinigung

Neuzustand 2008:

Abgaswärmetauscher vor der Reinigung 2009

Brennerdüsenstock vor der Reinigung 2009


Nach der Montage noch die Abgaswerte messen und einstellen, fertig.
Solaranlagen Wartung:
- U.a. der PH-Wert und die Frostschutzgrenzemessen –23 Grad Celsius. Die Solarflüssigkeit hat spezielle Eigenschaften, die bei Unterschreitung der Frostschutzgrenze lediglich einen Kristallbrei bilden, der den Kollektorschutz zuverlässig gewährleistet.
- Solarfilter wechseln und Solaranlage noch entlüften. Dazu werden wechselweise die Kollektoren und der Solarwärmetauscher für ca. 30 Minuten gespült.
Speicherwartung:
- Lediglich entlüften. Dies sollte in Eigenregie 2-4 mal jährlich erfolgen, da es das Solar-Speichervolumen reduziert in Extremfällen auch das Warmwasser zu starken Temperaturschwankungen führt.
- Zum Entlüften einfach den oberen Deckel anheben und unter der ersten Wärmedämmschicht das Entlüftungsventil öffnen, bis Wasser austritt. Bitte die Bedienungsanleitung beachten; es besteht Verbrühungsgefahr am Auslass !
- Es gibt noch eine weitere Entlüftungsmöglichkeit, vorne am Speicher, oberhalb des Solarausdehnungsgefäßes. Da dort jedoch immer Wasser im Anschlussrohr steht, und dies bei der Entlüftung zunächst entnommen wird, bevorzuge ich die Entlüftung oben am Speicher.
Entlüftung oben

Control2 Steuerung:

- Softwareupdate:
Bestehen Sie bei der Wartung auf die aktuelle Softwareversion. Derzeit:Z128/N116. Dafür sind maximal 5 Minuten zu veranschlagen.
Micro-SD-Karte aufräumen:

Dazu die SD-Karte im Menue: Speicherkarte deaktivieren und komplett auf den PC kopieren. Anschließend auf der Speicherkarte nur die Dateien mit dem Namen: „so...txt“ löschen.
Sonstiges:
Warmwasserstation prüfen, ggf. entlüften. Rohranschlüsse auf Dichtigkeit prüfen. Ausdehnungsgefäß auf Druckabfall prüfen. Hier kann von der gesamten Wartung nicht alles aufgeführt werden.
Letzte Aktualisierung:06.11.2011